Ars Electronica… Def.: Kunst; Wissenschaft/Elektronik

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Calamar in blau„Wie eine zweite Natur“ – so lautet der Untertitel der Ausstelleung „Ars Electronica“ und es ist wahr: hier wurden viele Aspekte der Natur aufgegriffen und mithilfe von Elektronik sowie Elektrotechnik umgesetzt und nachgestellt.

Was ist heute natürlich und was ist künstlich? Diese Frage stellten sich 14 internationale Künstler aus Japan, Niederlande, Brasilien, Großbritannien, Deutschland, Australien und den USA. Auf dieser “Reise” haben sie eine symbiotische Welt aus Natur und Technik geschaffen.

Die meisten Exponate laden den Besucher zur Interaktion ein. Somit ist es nicht nur Kunst zum Anschauen, sondern auch zum Erleben.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 28.07.2013. Also nutzt die Chance.

 

ARS ELECTRONICA “Wie eine zweite Natur”
06. Juni bis 28. Juli 2013
Volkswagen Automobil Forum
Unter den Linden 21, 10117 Berlin
Öffnungszeiten: Mo bis So von 10-20 Uhr
Der Eintritt ist frei.

PS: Extra für diese Ausstellungsreihe gibt es die „Ars Wild Card APP“ für Android und iPhone. Bei dieser Applikation werden per QR Codes die Inhalte zu den ausgestellten Kunstwerken in einem zusätzlichen Frame generiert, mit diesem kann man die Exponate festhalten und kommentieren. Die so entstandenen „eigenen“ Kunstwerke werden auf die Website http://awc.aec.at hochgeladen und wiederum ausgestellt. Hier gibt es dann die Möglichkeit, die gerahmten Bilder und die zugehörigen Kommentare auf allen heute gängigen Social-Media-Plattformen zu veröffentlichen oder selbst in der Ausstellung als „Ars Wild Card“ auf Postkartenformat auszudrucken.

geschrieben am 14 Jul 2013 in Ausstellung, Reisetip

Erfahrungsbericht die Zweite

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Fast habe ich es vergessen. Aber nur fast … denn hier ist jetzt, wie versprochen, mein zweiter Erfahrungsbericht. Die Entscheidung, ob dieser nun abgespeckter ist als der andere, überlasse ich euch. Inhaltlich sei nur so viel gesagt: er ist anders, mehr wie ein Reiseführer. An einigen Stellen zumindest. Also viel Spaß beim Lesen.
Erfahrungsbericht II

geschrieben am 27 Okt 2012 in Reisetip, Uni

Abschluss

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Es ist ja schon eine Weile her, dass ich im Ausland war und nun wieder im Lande bin, aber trotzdem möchte ich gerne meine Berichte zu Ende bringen. Daher hier jetzt abschließend ein ausführlicher Erfahrungsbericht.

Erfahrungsbericht – mein Auslandssemester in St. Petersburg

Wer Interessa hat, kann gerne darin lesen. Wahrscheinlich werden auch einige nicht ganz so interessante Sachen dabei sein (die mussten da rein, weil ich den Bericht im internationalen Büro meiner Uni einreichen muss und die das so verlangt haben), aber vielleicht ist es ja doch für den einen oder anderen von Interesse.
Ihr könnt aber auch auf eine abgespeckte Variante warten (ja, ich muss noch einen zweiten Erfahrungsbericht anfertigen), die folgt bald.

geschrieben am 19 Sep 2012 in Uni

Deutsche Woche 2

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Ich bin ja noch nicht fertig mit meinem Bericht über die Deutsche Woche. Schließlich hatte ich angekündigt, dass mir das Programm Unterhaltung für Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag versprechen sollte. Fehlen also noch Sam. und So. Aus zeitlichen Gründen schaffe ich es allerdings jetzt erst weiter zu berichten.

Samstag
Am Samstag (21.04.) weckte mich strahlender Sonnenschein und das Wetter lud eher zum Spazieren gehen oder einfach nur durch die Stadt Bummeln ein. Trotzdem hielt ich an meinem Plan fest und beuchte die Lesung von Vladimir Kaminer im Dom Knigi (das Haus des Buches). Kurz vor Beginn traf ich in besagtem Haus ein und was soll ich sagen … es war wahnsinnig voll. Was ich nicht erwartet hatte, da in Russland so gut wie niemand Kaminer kennt. Ein rein deutsches bzw. Berliner Phänomen anscheinend.
Widererwarten war es also unglaublich voll und so musste ich mich mit einem Stehplatz begnügen, was der Lesung Kaminers allerdings keinen Abbruch tat. Munter trug er vor, spickte seine vorgelesenen Geschichten mit spontanen Einfällen und Anekdoten oder hob runtergefallene Löffel auf (zwischendurch hatter er Kaffee bestellt). Was dem ganzen eine authentische und sympathische Note gab und in dieser Form in Deutschland wahrscheinlich als unproffesionell abgestempelt worden wäre.
Danach gab es Zeit und Raum für Fragen, was vom Publikum gut angenommen wurde, doch mich hielt es nicht mehr drinnen, in diesem zwar wunderschönen aber stickigem Bücherladen. Das schöne Wetter lockte mich nach draußen und so schlenderte ich dann doch noch ein bisschen durch die Stadt, kaufte mir mein erstes Eis in diesem Jahr und machte es mir eine Weile am Wasser gemütlich bevor ich mich zur nächsten “Station” begab – das Goethe Institut.
Dort wurden eine Reihe von Animationsfilmen gezeigt, die 2011 beim Internationalen Trickfilm Festival in Stuttgart teilgenommen hatten und als einige der Besten hervorgegangen sind. Was ich nicht zu 100% bestätigen kann, doch einige haben mir wirklich sehr gut gefallen. Allen voran: Das Bild der Prinzessin. Die Regiseure seien lobend erwähnt (Klaus Morschheuser und Johannes Weiland).

Sonntag
An diesem Abend erwartete mich ein klassisches Konzert. (Ja, so war mein individuelles Programm also nicht nur inhaltlich abwechslungsreich, sondern auch die Art der Veranstaltungen an sich weitgefächert.) Auf dem Programm standen Bethoven, Brahms, Haiden, Mozart und andere, die (meines Empfindens nach) meisterhaft von jungen Talenten aus Deutschland (allesamt Teilnehmer des Jugend musiziert Wettbewerbs 2011) und Russland (allesamt angehende Profis, da Studenten am Konservatorium) umgesetzt wurden. Ein wahrer Genuss für die Ohren, die Seele und sogar für die Augen, denn das Ambiente war ebenfalls königlich.
Absoluter Höhepunkt und gleichzeitig krönender Abschluss des Konzerts war der letzte Beitrag: Klarinette mit Begleitung am Klavier. Ich hatte das Gefühl mein Herz festhalten zu müssen, da es mir sonst vor Freude aus der Brust gesprungen wäre. Wirklich einmalig schön und virtuos ließ er sein Instrument erklingen. So klang also nicht nur das Konzert, sondern auch die deutsche Woche, wundervoll aus.

geschrieben am 27 Apr 2012 in Events

Deutsche Woche

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Am Sonntag (22.04.12) ist für mich persönlich – im wahrsten Sinne des Wortes – die Deutsche Woche klangvoll zu Ende gegangen. Offiziell endet sie heute. Wieso klangvoll? Weil sich mir am Sonntagabend ein Konzert der Meisterklasse darbot, obwohl keine beruflichen bzw. professionellen Musiker am Werk waren. Doch von vorne, also Dienstag (17.04.) als ich überhaupt erst einmal davon erfuhr, dass es in St. Petersburg eine deutsche Woche gibt.

Es war abends gegen 21:00 Uhr als ich durch Zufall über einen Link auf die offizielle Website der Deutschen Woche gelangte und sofort Feuer und Flamme dafür war. Das Angebot war riesig, von Lesungen über Konzerte bis hin zu wissenschaftlichen Diskussionen und deutsche Sprachschnupperkurse. So dauerte es folglich eine Weile bis ich mich durchgelesen hatte, aber schlussendlich hatte ich mein individuelles Programm zusammengestellt, was mir für Mittwoch, Donnerstag, Samstag und Sonntag Unterhaltung verprach.

Mittwoch
Als erstes stand bei mir eine Exkursion auf den Spuren der deutschen Kultur in Petersburg in Vergangenheit und Gegenwart auf dem Plan. Was mehr Spannung versprach, als es im Endeffekt war, aber insgesammt doch sehr gelungen. Zu erst gab es eine Präsentation über zwei deutsche Künstler (den einen Namen hatte ich noch nie gehört und kann mich leider auch nicht an ihn erinnern, der andere war Gerhard Richter) in einem Attelier einer Mitarbeiterin der deutschen Botschaft. Danach wurden wir vom Pastor der Petri Kirche, die auf dem Nevskij Prospekt steht, in die Katakomben eben jener hinabgeführt. Oder besser gesagt einfach nur hineingeführt, da die evangelisch-lutheranische Kirche ehemals drei Emporen besaß, zur Sowjetzeit jedoch in ein Schwimmbad umfunktioniert wurde und das Becken zwischen erster und zweiter eingebaut wurde. So kommt es, dass man das Becken fast ebenerdig betritt, unter das Schwimmbecken gucken kann und sich der heutige Kirchenraum ab der ehemals zweiten Empore erstreckt, da aus statischen Gründen diese “riesige Badewanne” wie der Pastor sie nannte nicht wieder entfernt werden konnte.
Nach diesem spannenden Ausflug in die “Katakomben” einer Kirche ging es anschließend in die dazugehörige Petri Schule, die als Schwerpunkt Deutsch hat. Wie genau das funktinoiert wurde uns leider nicht erzählt, dafür ganz viel über die Geschichte der Schule, was lieb und gut gemeint war von den Schülern, jedoch etwas ausuferte und somit schnell (ich muss es leider sagen) langweilig wurde. Erst recht als uns zum Schluss eine Präsentation über Funktions- und Handlungsweise des Schulrates gehalten wurde.
Danach folgte noch einmal ein interessanterer Teil. Wir wurden in eine Bar/einen Klub Namens Datscha geführt, die/der von einer Hamburgerin eröffnet wurde, weil sie befand, dass es zu wenig Bars/Klubs in Petersburge gebe. Dank ihrer Initialzündung haben in dieser Straße weitere Klubs und Bars eröffnet. Heute ist die Dumskaja Straße eine der bekanntesten “Ausgehmeilen” in Petersburg. Und wie es sich für eine ordentliche Bar gehört, gab es zum Abschluss für jeden noch einen Vodka :)

Donnerstag
Für diesen Tag stand ein Kinobesuch an, auf dem Spielplan der gerade in den Kinos angelaufene Film Russendisko. Im Original ein Buch von Vladimir Kaminer, was in Deutschland fast schon ein Klassiker ist. In Petersburg ein Filmhighlight erster Sahne, was nicht nur an dem fast restlos ausverkauften Kinosaal (der schätzungsweise 500 Menschen fasste) oder dem unglaublich witzigen Film lag, sondern auch dem Umstand verschuldet war, dass Kaminer persönlich spontan nach Ende des Films im Kino vorbeischaute, paluderte und Fragen beantwortete.
Danach machten wir es uns (ich war ja nicht alleine im Kino gewesen) in einer Bierbar und bei einem Petersburger Schwarzbier gemütlich und ließen den Abend entspannt ausklingen.

geschrieben am 24 Apr 2012 in Events

Halleluja

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In Petersburg gibt es wirklich an fast jeder Ecke eine Kirche. Hier ein paar Beispiele der Kirchen, die mir über den Weg gelaufen sind, als ich nach der Uni ein bisschen die Gegend erkundschaftet habe.


Wie ihr vielleicht bemerkt haben werdet, ist auf den Fotos endlich mal die Sonne zu sehen, was daran liegt, dass auch hier langsam der Frühling einzieht. So wollte ich das schöne Wetter ausnutzen und habe mich letzten Freitag (13.04.12) mit zwei Kommilitonen auf den Weg zu einer weiteren Museumskirche gemacht (ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich in meinem Artikel vom 05.03. erwähnte, dass es in Petersburg vier Museumskirchen gibt).
Geplant waren eigentlich die letzten beiden im Bunde: Smolnij Sobor (Kathedrale) und Sampsonijeskij Sobor. Im Endeffekt haben wir uns nur die Smolnij Sobor angesehen, da erstens: wunderschöner Ausblick.

Und zweitens: Um 15:30 Uhr gab es ein kostenloses Konzert. Sozusagen ein Freundschaftskonzert zwischen einem russischen und amerikanischen Jugendorchester. Beide Orchester waren ein reiner Genuss für die Ohren, sodass die zwei Stunden wie im Flug vergangen sind.

Dafür, dass Freitag der 13. war, war der Tag sehr gelungen und eine Wohltat für die Seele ;)

geschrieben am 15 Apr 2012 in Museum